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Abkühlung für den Hund: die Sommer-Must-haves für heiße Tage
Von der perfekten Abkühlung über Zecken- und Sonnenschutzmaßnahmen bis hin zu erfrischenden Snacks – hier sind die besten Tipps für einen entspannten Sommer mit deinem Vierbeiner.
Sommerliche Ausstattung für deinen Hund
Der Sommer ist da, und mit ihm die Sonne, die Wärme und jede Menge Abenteuer im Freien! Doch während wir die sonnigen Tage genießen, dürfen wir auch das Wohlbefinden unserer vierbeinigen Freunde nicht vergessen.
Hunde können bei hohen Temperaturen schnell überhitzen und es lauern Gefahren in Form von Zecken, heißem Asphalt und starker Sonneneinstrahlung. Daher ist es wichtig, ihnen neben Spaß und Auslastung auch den richtigen Schutz sowie ausreichend Abkühlung zu bieten.
- Hunde-Kühlwesten
- Hunde-Kühlmatten
- Hunde-Schwimmwesten
- Hundepools
- Hundetrinkflaschen
- Zeckenhalsbänder für Hunde
- Strandmuscheln
- Zeckenschutz für Hunde
- Pfotenschutz
Hundepools sind gerade im Sommer eine tolle Abkühlungsmöglichkeit für deinen Hund. [Quelle: Jne Valokuvaus – stock.adobe.com]
Den Hund im Sommer kühlen – mit Kühlweste, -matte und Co.
Abkühlung für den Hund ist im Sommer das A und O – denn im Gegensatz zu Menschen können Hunde nicht so effektiv schwitzen, da sie nur über ihre Pfoten schwitzen können und ihren Körper hauptsächlich durch Hecheln kühlen. Bei übermäßiger Hitze ist das jedoch nicht mehr genug und es kann schlimmstenfalls zu einem lebensgefährlichen Hitzschlag kommen. Um das zu verhindern, solltest du deinen Hund im Sommer gut kühlen.
Folgende Maßnahmen und Produkte können dir dabei helfen:
Kühlmatten
Diese speziellen Matten sind mit einem kühlenden Gel gefüllt, das sich bei Kontakt mit dem Körper des Hundes abkühlt. Einfach die Matte an einem schattigen Ort auslegen, und dein Hund kann es sich darauf bequem machen. Kühlmatten sind besonders praktisch für drinnen, aber auch für draußen geeignet.
Kühlwesten
Kühlwesten sind aus speziellen Materialien gefertigt, die Wasser speichern können. Du kannst die Weste vor dem Spaziergang anfeuchten, und sie sorgt für eine angenehme Kühlung, während dein Hund sie trägt. Achte darauf, die Weste regelmäßig nachzufeuchten, um die kühlende Wirkung aufrechtzuerhalten.
Tipp: Wenn du deinem Hund zum Beispiel bei Wellengang im Meer das Schwimmen erleichtern willst, kann eine Hundeschwimmweste von Vorteil sein. Sie sorgt dafür, dass dein Vierbeiner leichter über Wasser bleibt und sich weniger anstrengen muss, was gerade bei längeren Schwimmeinheiten wichtig ist.
Oft reicht bereits ein handelsüblicher Gartenschlauch oder ein Rasen-Sprinkler aus, um deinen Hund im Sommer abzukühlen. [Quelle: Rohit k – stock.adobe.com, generiert mit KI]
Wasserspiele
Hunde lieben Wasser – die meisten zumindest. Stelle ein flaches Planschbecken oder einen speziellen Hundepool im Garten auf, damit dein Hund darin planschen kann, oder lasse ihn mit einem Gartenschlauch oder dem Rasen-Sprinkler spielen. Dies ist nicht nur eine tolle Möglichkeit, ihn abzukühlen, sondern fördert auch seine Bewegung und seinen Spieltrieb. Für den Strandurlaub gibt es zudem jede Menge passendes Wasserspielzeug für Hunde, welches auch an Seen und Flüssen zum Einsatz kommen kann.
Hundetrinkflaschen
Durch vermehrtes Hecheln verliert dein Hund viel Flüssigkeit. Auf Spaziergängen an warmen Tagen solltest du daher nicht nur darauf achten, viel im Schatten unterwegs zu sein, sondern deinem Hund auch genügend Flüssigkeit zuzuführen. Eine praktische Lösung dafür sind Hundetrinkflaschen, welche sich in der Regel durch ein kompaktes Design auszeichnen und so leicht auf Spaziergängen mitgenommen werden können.
Sommerzeit ist Eiszeit – das gilt auch für unsere Vierbeiner! Mit diesem einfachen Hundeeis-Rezept kannst du das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und deinem Hund eine leckere Abkühlung bieten.
Mische einfach etwas ungesüßten Naturjoghurt mit pürierten Früchten wie Banane, Wassermelone oder Erdbeeren. Fülle die Mischung in Eiswürfelformen oder kleine Silikonförmchen und friere sie ein. Perfekt für einen schnellen, gesunden Snack!
Hundeeis lässt sich in vielen Varianten und bereits mit wenigen Zutaten zubereiten. [Quelle: Anna – stock.adobe.com]
Schutzmaßahmen gegen Sonne und heißen Asphalt
Damit du deinen Hund erst gar nicht stark runterkühlen musst, gibt es einige hilfreiche Produkte, die du präventiv zum Schutz vor Sonne und Hitze nutzen kannst.
Sonnenschutz
Hunde, vor allem solche mit hellem Fell oder empfindlicher Haut, können genauso wie Menschen einen Sonnenbrand bekommen. Besonders gefährdet sind Bereiche wie die Nase, Ohren und der Bauch. Hier kann eine spezielle Sonnencreme für Hunde helfen, die frei von schädlichen Inhaltsstoffen ist. Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Hund immer Zugang zu schattigen Plätzen hat. Fehlt es an Bäumen oder anderen schattenspendenden Optionen, kann zum Beispiel eine Pop-Up-Strandmuschel praktisch sein, in der es sich dein Vierbeiner gemütlich machen kann.
Pfotenschutz
Asphalt kann sich an heißen Tagen extrem aufheizen und die empfindlichen Pfoten deines Hundes verbrennen. Ein einfacher Test: Lege deine Hand für ein paar Sekunden auf den Boden – ist es zu heiß für dich, ist es auch zu heiß für deinen Hund. Plane Spaziergänge am besten in den kühleren Morgen- oder Abendstunden. Alternativ kannst du deinem Hund spezielle Schuhe zum Schutz anziehen oder ihn auf Gras- oder Waldwegen laufen lassen, die kühler sind.
Achtung: Lass deinen Hund bei Hitze niemals im Auto – auch nicht für ein paar Minuten. Selbst bei vermeintlich milden Außentemperaturen kann sich das Wageninnere innerhalb kürzester Zeit extrem aufheizen. Bereits nach wenigen Minuten können Temperaturen von über 50 Grad Celsius erreicht werden, was für deinen Hund lebensgefährlich ist.
Zeckenschutz – das hält die lästigen Blutsauger fern
Im Sommer sind Zecken besonders aktiv, und sie können für Hunde nicht nur lästig, sondern auch gefährlich werden. Die kleinen Blutsauger können Krankheiten wie Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose übertragen. Ein effektiver Schutz ist daher unerlässlich. Zeckenhalsbänder, Spot-On-Präparate oder natürliche Mittel wie Kokosöl können helfen, Zecken fernzuhalten.
Zusätzlich solltest du deinen Hund nach jedem Spaziergang gründlich absuchen, besonders an den Beinen, in den Achseln, am Kopf und hinter den Ohren – dort setzen sich Zecken besonders gerne fest. Frühzeitiges Entfernen mit einer Zeckenzange oder -karte minimiert das Risiko einer Krankheitsübertragung.
Tipp: Du kannst auch mit einer handelsüblichen Fusselrolle über das Fell rollen, sodass die kleinen Biester daran kleben bleiben, wenn sie sich noch nicht festgesetzt haben.
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