
Geschirrtücher: Küchenhelfer und Hingucker
Geschirrtücher dienen nicht nur zum Abtrocknen von Geschirr, sondern können auch zum Abdecken von Speisen genutzt werden. Außerdem setzen bunte Geschirrhandtücher farbliche Highlights in der Küche.
1. Nutzen von Geschirrtüchern
Das Geschirrtuch ist eines der wichtigsten Accessoires in der Küchenlandschaft. Mit ihm können Sie im Handumdrehen ein kleines Malheur wegwischen oder die Hände vor Hitze und Verletzungen, beispielsweise wenn ein Topf schnell vom Herd gezogen werden muss, schützen. Natürlich trocknet es auch Gläser, Besteck und Geschirr.
Geschirrtücher können vielseitig eingesetzt werden.
Hier finden Sie alle Einsatzmöglichkeiten von Geschirrhandtüchern im Überblick:
- Abtrocknen von Gläsern und Geschirr
- Wegwischen von verschütteten Flüssigkeiten
- Schutz der Hände vor heißen Topfhenkeln und Pfannengriffen
- Trockenwischen von Oberflächen nach dem Putzen
- Abdecken von Speisen
- Unterlage für heiße Teller oder Schüsseln
Beachten Sie: Ein Geschirrtuch sollte niemals zum Abtrocknen der Hände verwendet werden. Nur so kann eine Kreuzkontamination der Speisen verhindert werden. Halten Sie daher in der Küche auch immer ein separates Handtuch bereit.
2. Geschirrtuch-Varianten
Sie erhalten Geschirrtücher in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien, die sich dadurch in ihrer Funktion und ihrem Nutzen unterscheiden. Wichtig ist, dass das Küchentuch saugfest ist, nicht so leicht reißt und gleichzeitig keine Kratzer im Geschirr verursacht.
Geschirrtuch aus Baumwolle: Das Baumwolltuch ist sehr saugfähig und eignet sich dafür, Porzellan oder Steingut zu trocknen. Es lässt sich bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine säubern und gilt als der Klassiker unter den Geschirrtüchern. Achten Sie hier darauf, dass es sich um Tücher aus reiner Baumwolle handelt. Oftmals wird das Material mit Kunstfasern ergänzt, was zu schlechteren Ergebnissen beim Abtrocknen führen kann.
Geschirrtuch aus Leinen: Leinen ist ein Naturmaterial und besonders fusselfrei. Daher kann ein Leinen-Geschirrtuch besonders gut bei feinem Geschirr eingesetzt werden und poliert Gläser ohne Schlieren auf Hochglanz.
Geschirrtuch aus Halbleinen: Diese Geschirrtücher werden zur Hälfte aus Leinen und zur anderen Hälfte aus Baumwolle gefertigt. Dadurch sind sie besonders reißfest und saugfähig. Sie hinterlassen beim Polieren keine Fussel und können bei hohen Temperaturen gewaschen werden, wodurch sie auch aus hygienischer Sicht sehr zu empfehlen sind.
Geschirrtuch aus Microfaser: Mit einem Microfasertuch können Sie Oberflächen in der Küche polieren oder Gläsern einen neuen Glanz verleihen. Es empfiehlt sich jedoch, bei der Reinigung eines Microfaser-Geschirrtuchs lediglich den Schonwaschgang zu verwenden.
Geschirrtuch aus Bambus: Geschirrtücher aus Bambusfasern oder mit Bambusfaser-Anteil sind besonders nachhaltig. Zudem sind sie antibakteriell und saugfähig. Oft ist das Material dieser Tuch-Varianten mit Kunstfasern kombiniert.
Geschirrtuch mit Waffelstruktur: Diese Art des Küchentuchs erhalten Sie aus unterschiedlichen Materialien. Die Struktur des Tuchs sorgt für eine besonders hohe Saugfähigkeit.
Was ist ein Grubentuch?

Ein Grubentuch ist eine Geschirrtuch-Variante, die sich durch ihre gröbere Struktur auszeichnet. Das Tuch hat eine sehr hohe Webdichte, besteht meist aus Baumwolle oder einem Leinen-Gemisch und dient neben seiner Funktion als Geschirrtuch auch zum Abdecken von frischen Lebensmitteln, da es keinen Staub durchlässt. Ein Grubentuch ist schwer entflammbar und kochfest, weshalb es auch gerne in der Gastronomie eingesetzt wird.
3. Designs
Das klassische Geschirrtuch ist kariert und kombiniert mindestens zwei Farben zu einem einfachen Muster. Aber auch unifarbene Exemplare und Küchentücher mit witzigen Aufdrucken sind in vielen Küchen zu finden. Für welches Sie sich entscheiden, ist Ihrem Geschmack überlassen – achten Sie am besten darauf, dass das Geschirrtuch zur restlichen Einrichtung der Küche passt. Wir zeigen Ihnen unterschiedliche Designs von Geschirrhandtüchern.
| Klassisch kariert | Einfarbig | Mit Aufdruck |
|---|---|---|
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| Gestreift | Fan-Edition | Mit Spruch |
|---|---|---|
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4. Pflegetipps
Aufgrund der Bakterien, die sich in jeder Küche befinden, sollte jedes Geschirrtuch regelmäßig gereinigt oder auch komplett ausgetauscht werden.
Je nach Material können Geschirrtücher in der Waschmaschine bei mindestens 60 Grad Celsius, besser jedoch 90 Grad Celsius, gesäubert werden.
Die Zugabe von Desinfektionsmitteln ist nicht nötig und auch auf Weichspüler sollte beim Waschgang verzichtet werden.

Geben Sie Geschirrtücher nicht in den Trockner, sondern bügeln Sie diese im feuchten Zustand trocken.
Essig kann als natürliches Mittel Keime abtöten und Kalk lösen, da es die Fasern der Tücher nicht angreift und ihre Saugfähigkeit nicht beeinflusst. Geben Sie dafür in etwa 50 Milliliter Essig-Essenz auf vier Liter heißes Wasser und weichen Sie die Küchentücher über Nacht darin ein.
Unser Tipp: Ist das Geschirrtuch ganz neu, besteht die Gefahr, dass es nicht wirklich saugfähig ist. Daher sollten Sie das Tuch zunächst bei 90 Grad Celsius waschen. Hat es dann immer noch nicht die gewünschte Saugfähigkeit erreicht, können Sie es auch für etwa eine halbe Stunde in einer Salzlauge einlegen und anschließend erneut waschen.
5. FAQ
Wann sollte ich ein Geschirrtuch waschen beziehungsweise wie oft sollte ich es wechseln?
Es empfiehlt sich, das Geschirrtuch mindestens einmal pro Woche zu wechseln und demzufolge auch zu waschen. Ein Geschirrtuch länger als eine Woche zu nutzen, ist nicht empfehlenswert, da sich darin sehr viele Bakterien sammeln können.
Welches Material ist das Beste für ein Geschirrtuch?
Generell sollten Sie bei der Wahl des Geschirrtuchs auf hochwertige Materialien setzen, bestenfalls noch mit einem Öko-Siegel. Wer besonders rückstandsfrei polierte Gläser möchte, sollte sich ein Microfasertuch zulegen. Nachhaltig, saugfähig und zudem antibakteriell sind Bambus-Geschirrtücher. Für eine besonders hohe Saugkraft sorgen Küchentücher mit Waffelstruktur.






































