
Ratgeber zu HP Desktops PCs
Desktop Computer stellen eine leistungsstarke Alternative zu Laptops dar und sind bei gleicher Rechenleistung meist günstiger im Preis als mobile Varianten. Desktop Computer können Sie darüber hinaus ganz einfach mit aktueller Hardware nachrüsten, um den stetig wachsenden Anforderungen von Software gerecht zu werden. Das Sortiment des Elektronikherstellers HP umfasst verschiedene Desktop-Modelle, die sowohl für den alltäglichen Gebrauch im Haushalt als auch für den professionellen Einsatz zum Bearbeiten komplexer Aufgaben geeignet sind.
HP teilt seine Desktop Computer in verschiedene Produktlinien ein, um die einzelnen Leistungsklassen voneinander zu differenzieren. Wie auch bei den Laptops unterscheidet HP zunächst zwischen den Zielgruppen Privatanwender, Geschäftskunden und Gamer.
1. Bauart und Produktlinien von HP
Desktop und Mini-PCs besitzen kompakte Gehäusen, die auch Tower genannt werden. Diese sind bereits fertig konfiguriert und lassen sich später ganz einfach nachrüsten. Bei den Mini-PCs handelt es sich um kleine Computer in der Größe eines handelsüblichen Ordners. Sie lassen sich schnell ab- und wiederaufbauen, besitzen aufgrund des geringen Platzangebotes für Hardwarekomponente dafür allerdings weniger Rechenleistung als die größeren Tower-Computer.
Hierzu zählen folgende Produktlinien: HP Pro Desk, HP EliteDesk, HP Microtower, HP Flexible Thin Client
Tower haben unterscheiden sich in den Größen Midi- und Big-Tower.
All-In-One PCs: Wie die Bezeichnung bereits verrät, handelt es sich hierbei um vollständig ausgestattete Computer, deren Hardware direkt im Monitor verbaut sind, anstatt in einem separaten Gehäuse.
Hierzu zählen folgende Produktlinien: HP Pavilion, HP Envy, HP ProOne, HP EliteOne
Workstations: Diese HP Computer verfügen über besonders leistungsfähige Hardware zum Bearbeiten komplexer und rechenintensiver Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitung.
Hierzu zählen folgende Produktlinien: HP Promo, HP Workstation
Computer-Gehäuse der Reihe OMEN verfügen über eine spezielle Bauart zur effizienten Kühlung der darin verbauten Hardware.
Gaming Computer: Diese Rechner hat HP speziell an die hohen Ansprüche von Computerspielen angepasst. Daher sind diese Computer mit leistungsstarken Hardware-Komponenten ausgestattet, zu denen die Prozessoren Intel i7 und Grafikkarten Nvidia GeForce GTX zählen. Darüber hinaus verfügen diese HP Desktop Computer über einen großen Arbeitsspeicher von bis zu 32 Gigabyte.
Die Produktreihe OMEN verfügt darüber hinaus über einen speziellen, optisch auffälligen Tower zur optimalen Kühlung der Hardware.
2. Den optimalen PC finden
Welcher HP Computer am ehesten Ihren Anforderungen entspricht, machen Sie am besten von Ihren Tätigkeiten am PC abhängig.
In der Regel fallen neben einfachen Office-Aufgaben auch Arbeiten an, welche den Rechner etwas mehr fordern. Ob Sie bei der Wahl eines Desktop Computers auf einen HP Tower PC oder All-in-One PC setzen, bleibt dabei Ihre eigene Entscheidung. Worauf es ankommt, sind die verbauten Hardwareteile wie Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte und Grafikkarte.
Prozessor: Der Prozessor stellt die zentrale Einheit eines Computers dar und entscheidet darüber, wie leistungsstark dieser ist. Im Prozessor-Segment regiert mittlerweile der Hersteller Intel mit seinen Prozessoren Core i7, i5, i3, Pentium, Celeron und Atom. Prozessoren von AMD kommen dagegen mittlerweile in immer weniger HP PCs zum Einsatz, da diese mit der Effizienz von Intels Prozessoren nicht mithalten können.
Für Einsteiger-PCs reichen Intels Doppelkernprozessoren aus der Skylake-Familie bereits völlig aus: Hierzu zählen die Komponenten Celeron G3xxx, Pentium G4xxx und Core i3-6xxx.
Legen Sie dagegen Wert darauf, einen HP Desktop Computer mit möglichst viel Reserve zu besitzen, sollten Sie auf Intels Core i5-6400 und i5-6500 zurückgreifen. Diese bieten Ihnen ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
Arbeitsspeicher: Je mehr Arbeitsspeicher oder RAM sich in Ihrem HP Computer befinden, desto größere Datenmengen können auf einmal zwischengespeichert werden. Auch hier gilt: Je größer der Rechenaufwand ausfällt, desto mehr Arbeitsspeicher zahlt sich aus. In vielen Fällen genügen allerdings zwischen acht und zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Für aktuelle Spiele lohnt sich dagegen ein Arbeitsspeicher bis zu 16 Gigabyte. Zwar unterstützen moderne Computer in vielen Fällen mindestens doppelt so Arbeitsspeicher, dabei fällt das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen sehr gering aus, weshalb sich Arbeitsspeicher jenseits der 16 Gigabyte in der Regel nicht lohnen.
Bei der Wahl des passenden Arbeitsspeichers sollten Sie weiterhin auf die Taktfrequenz achten. Ob Sie nun einen DDR3 Speicher mit einer Taktfrequenz mit 1.600 Megahertz benötigen oder doch eher einen DDR4 Speicher mit 3.200 Megahertz kommt zunächst darauf an, was das verbaute Mainboard unterstützt. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass sich hohe Taktfrequenzen nur dann lohnen, wenn auch der verbaute Prozessor genügend Leistung mitbringt.
Achten Sie darauf, stets RAM-Riegel desselben Herstellers mit gleicher Speichergröße in Ihren Computer einzubauen. Ansonsten kann es dazu führen, dass der Computer nicht alle verbauten RAM-Riegel erkennt. Außerdem werden Speicherriegel mit höherer Taktfrequenz von Speicherriegel mit weniger Taktfrequenz ausgebremst, was die Leistung Ihres Computers beeinträchtigt.
Festplatte: Um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen, lohnt es sich in eine SSD-Festplatte zu investieren. Diese besitzen durch ihre Bauweise keine beweglichen Teile, wie es bei herkömmlichen HDD-Festplatten der Fall ist. Der Speicher besteht hier aus Speicherchips. Da keine Verschleißteile vorhanden sind, minimiert sich einerseits die Fehleranfälligkeit. Andererseits können abgespeicherte Daten um ein vielfaches schneller abgerufen und gespeichert werden.
Grafikkarte: Möchten Sie hochauflösende Videos bearbeiten oder aktuelle Spiele spielen, kommen Sie um eine leistungsstarke Grafikkarte nicht herum. Diese bildet die nötige Ergänzung zum Prozessor und sollte eine ähnlich hohe Rechenleistung aufweisen. Ansonsten bremsen sich beide Komponente aufgrund der Unterschiede gegenseitig aus und können nicht ihr volles Potential entfalten.
Die Desktop PCs von HP haben den Vorteil, dass deren Hardware perfekt aufeinander abgestimmt ist. So bieten Ihnen die Computer die bestmögliche Performance.
3. Zubehör von HP
Das Sortiment von HP beinhaltet neben Desktop PCs und Notebooks auch Monitore und Drucker.
Monitor: HP bietet Bildschirme in unterschiedlichsten Größen, Auflösungen und Ausstattungen an. Achten Sie hierbei auf die Anschlussmöglichkeit über den digitalen Übertragungsweg HDMI. Möchten Sie Filme schauen oder Spiele spielen, empfiehlt sich ein Bildschirm mit einer hohen Reaktionszeit von höchstens fünf Millisekunden. Fallen diese niedriger aus, kann es bei schnellen Bewegungen zu Schlieren auf dem Bildschirm kommen. Einige Geräte besitzen mittlerweile zudem eine höhere Auflösung als FullHD (1.920x 1.080 Pixeln), sondern unterstützen QuadHD (2.560 x 1.440 Pixel) oder mehr (3.440 x 1.440 Pixel).
Multifunktionsdrucker: Neben Druckern, Scannern und Kopierern bietet HP auch sogenannte Multifunktionsdrucker, welche diese drei Funktionen in einem Gerät vereinen. Hier sollten Sie sich in erster Linie überlegen, ob Sie ein Gerät für Laser- oder Tintenstrahldruck benötigen. Worin die Unterschiede liegen, können Sie in unserem Ratgeber zu Multifunktionsdrucker genau nachlesen.

Multifunktionsdrucker von HP hier ansehen
4. FAQ
Was zeichnet einen Desktop PC von HP aus?
HP produziert verschiedene Computer, die für unterschiedlichste Aufgabenbereich konzipiert sind. Dabei bietet der Hersteller nicht nur preisgünstige Geräte für Einsteiger an, sondern auch Hochleistungscomputer für professionelles Arbeiten, wie beispielsweise Videobearbeitung. Darüber hinaus stellt HP Computer her, die sich speziell an Spieler richten und damit besonders leistungsstarke Grafikkarten besitzen.
Worauf muss ich beim Kauf eines HP Computers achten?
Der Prozessor gibt die Arbeitsgeschwindigkeit des Computers an, weshalb dieser je nach Anwendungsgebiet leistungsstark sein muss. Im Zusammenhang damit spielt der Arbeitsspeicher eine wichtige Rolle, welcher in der Regel zwischen vier und 16 Gigabyte beträgt. Bei diesen Komponenten gilt: Je höher und rechenintensiver die Arbeiten, desto mehr Kapazitäten benötigen Sie. Um Daten schnell abrufen zu können, empfiehlt sich außerdem eine SSD-Festplatte, die einer gewöhnlichen HDD-Festplatte in der Arbeitsgeschwindigkeit überlegen ist. Möchten Sie aktuelle Spiele auf Ihrem Computer spielen, müssen Sie zudem eine leistungsstarke Grafikkarte miteinbeziehen.
Worin besteht der Unterschied zwischen einer Workstation und einem Mini-PC?
Eine Workstation besitzt in der Regel leistungsstarke Hardware, die ein reibungsloses Arbeiten garantiert. Mini-PCs besitzen weit weniger Leistung und eignen sich vor allem für einfache Büroarbeiten mit gängigen Office-Programmen. Dafür sind sie kompakt gebaut, was ein schnelles Auf- und Abbauen sowie hohe Mobilität ermöglicht.






































