
Wissenswertes zu Handrasenmähern
Mit einem Rasenmäher sorgst du für einen gepflegten und gesunden Rasen – die ideale Basis für einen optisch schönen Garten. Wir verraten dir die Vorteile eines Handrasenmähers.
1. Gründe für einen Handrasenmäher
Ab einer gewissen Gartengröße ist das Schneiden des Rasens per Hand mit nur unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich – Handrasenmäher schiebst du hingegen lediglich bequem auf Hüfthöhe, den Rest erledigen die Geräte selbst.
Ein solch perfekt gemähter Rasen ist mit einem Handrasenmäher möglich.
Darum lohnt sich der Kauf eines Handrasenmähers:
Durch regelmäßiges Mähen wachsen die einzelnen Grashalme widerstandsfähiger nach. Dadurch wird der Rasen einerseits dichter, andererseits wird das Wachstum von Unkraut stark reduziert.
Das Rasenmähen mit einem Handrasenmäher dauert nur einen Bruchteil der Zeit, die das Schneiden mit einer speziellen Rasenschere benötigt.
Sowohl für große als auch für kleine, verwinkelte Gärten gibt es die passende Modellgröße.
Bei vielen Handrasenmähern ist eine Mulch-Funktion integriert. Diese Geräte schneiden den Rasen verhältnismäßig kurz, das Schnittgut wird dabei in einem Auffangkorb gesammelt und später als Rasendünger verwendet. Dadurch wird die Erde effektiv vor dem Austrocknen geschützt. Alternativ dazu kannst du den Auffangkorb entfernen, sodass das Schnittgut direkt beim Mähen auf den Rasen fällt.
Bei Handrasenmähern beträgt die Mäh-Höhe im Regelfall 40 Millimeter. Durch Nutzung des Geräts stellst du sicher, dass dein Rasen an allen Stellen die gleiche Höhe aufweist. Bei manchen Modellen kannst du die Schnitthöhe sogar manuell bestimmen.
3. Eigenschaften des Handrasenmähers
Während heutzutage nahezu ausschließlich auf Elektro- und Benzinrasenmäher zurückgegriffen wird, geraten Handrasenmäher beziehungsweise Spindelmäher immer mehr in Vergessenheit. Allerdings sind es vor allem Letztere, die sich durch einen genaueren Schnitt auszeichnen. Dieser wird durch spindelförmige, rotierende Messer erzeugt.
Weitere wichtige Eigenschaften von Handrasenmähern:
- Leiser Betrieb: Im Regelfall besitzen handbetriebene Rasenmäher keinen Elektro- oder Benzinmotor. Dies führt dazu, dass sie während des Rasenschneidens sehr leise sind, was vor allem in Wohnvierteln vorteilhaft ist.
- Ideal für kleine Rasenflächen: Handrasenmäher sind besonders wendig und kompakt, was dir einen entscheidenden Vorteil bei kleinen und schwer erreichbaren Flächen verschafft.
- Kostengünstiger Betrieb: Da keine Strom- oder Kraftstoffkosten anfallen, sind Handrasenmäher den Elektro- und Benzinvarianten kostentechnisch überlegen.
- Nehmen wenig Platz ein: Auch wenn du nur über einen kleinen Geräteschuppen verfügst, findest du für einen Handrasenmäher aufgrund seiner geringen Größe meist immer Platz.
Ein Spindelmäher arbeitet mit einer rotierenden Spindel, an der mehrere Klingen befestigt sind. Diese Klingen drehen sich horizontal zur Rasenfläche und treffen auf eine feststehende untere Klinge.
2. Kaufkriterien
Ob ein Rasenmäher deinen gewünschten Kriterien entspricht, hängt vor allem von der zu mähenden Rasenfläche ab. Damit du ein Modell findest, das ideal auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist, haben wir für dich einige Aspekte zusammengestellt, über die du dir bereits vor dem Kauf Gedanken machen könntest:
- Rasengröße: Für Rasenflächen bis etwa 200 Quadratmeter kannst du guten Gewissens zu einem Handrasenmäher greifen. Bei größeren Flächen lohnt sich die Anschaffung eines benzin- oder elektrobetriebenen Rasenmähers. Ab etwa 500 Quadratmeter erleichtert ein Rasentraktor oder ein Mähroboter dir die Arbeit ungemein.
- Gewicht des Geräts: Durch ein hohes Eigengewicht des Handrasenmähers wird die Wendigkeit und Handlichkeit eingeschränkt. Allerdings haben schwerere Modelle oftmals eine größere Schnittbreite, wodurch das Mähen schneller von der Hand geht. Welcher Aspekt stärker ins Gewicht fällt, hängt dabei ganz davon ab, wie deine Rasenfläche gestaltet ist: Falls du einen ebenen Rasen ohne jegliche Hindernisse mähen musst, kannst du zu einem schweren Modell mit großer Schnittbreite greifen. Wenn du jedoch während des Mähens zahlreiche Pflanzen umfahren musst, ist ein leichter Handrasenmäher mit verhältnismäßig kleiner Schnittbreite empfehlenswert.
- Auffangkorb: Grasfangkörbe sind mit unterschiedlich großem Volumen erhältlich. Je größer dieses ausfällt, desto seltener muss der Korb geleert werden. Allerdings führen große Auffangkörbe zu einem höheren Eigengewicht des Rasenmähers (siehe oben).
- Räder: Die Räder des Rasenmähers haben einen entscheidenden Einfluss auf die Wendigkeit des Geräts. Achte beim Kauf darauf, dass sie einen ausreichend großen Durchmesser haben. Dadurch können Hindernisse leichter überwunden werden.
- Höhenverstellbarkeit des Gestänges: Damit du deinen Rasen bequem mähen kannst, sollten die Griffe in der Höhe verstellbar sein. Dies gilt vor allem dann, wenn der Handrasenmäher von mehreren Nutzern verwendet wird.
- Messertechnik: Im Regelfall hast du in Deutschland die Wahl zwischen Sichel- und Spindeltechnik. Erstere kommt jedoch nur bei elektrischen Modellen zum Einsatz. Wir erklären dir die Eigenschaften beider Varianten in der unten stehenden Tabelle.
| Sichelmäher (elektrisch) | Spindelmäher (handbetrieben) |
|---|---|
| Rasen wird abgeschlagen | Rasen wird abgeschnitten |
| Rasen muss mindestens 30 mm hoch sein, ehe er gemäht werden kann | Rasen kann sehr kurz geschnitten werden |
| Mähen nur bei trockenem Rasen uneingeschränkt möglich = bei feuchtem Untergrund meist ungleichmäßiges Schnittbild | Sehr gutes Schnittbild bei einer Rasenhöhe von bis zu 40 mm (ideal für flache Rasen) |
| Robuste Messer | Mähen sowohl bei trockenem als auch leicht feuchtem Rasen möglich |
| Regelmäßiges Schleifen der Messer erforderlich |
Sichelmäher
Spindelmäher
Im Gegensatz zu einem Spindelmäher sind Akku-Rasenmäher auf die Energieversorgung in Form einer Batterie angewiesen. Aufgrund ihres geringen Eigengewichtes eignen sie sich jedoch ebenso wie ein Handrasenmäher für kleine Gärten.
4. Tipps zum Umgang mit Handrasenmähern
Damit die Arbeit mit einem Handrasenmäher so bequem wie nur möglich von statten geht, solltest du vor allem auf die Beschaffenheit des Rasens achten. Dieser sollte nicht zu hoch gewachsen sein – je länger die abgeschnittenen Grashalme sind, desto wahrscheinlicher verfangen sie sich in den spindelförmigen Messern, was den weiteren Einsatz erschwert. Falls du längere Zeit nicht zum Mähen kommst, solltest du den Rasen in mehreren Durchgängen kürzen. Dadurch erholt er sich besser und wächst dichter und gesünder nach.
Der Pflegeaufwand fällt bei Handrasenmähern sehr gering aus: Nach dem Einsatz des Geräts musst du das Schnittwerk lediglich mit einem Tuch reinigen oder einfach trocknen lassen – dadurch wird das meiste Gras entfernt. Rasenmähermesser sollten gelegentlich mit einem Schmiermittel behandelt werden, damit die Schneiden scharf bleiben und sich kein Rost bildet.
5. FAQ
Ist ein Handrasenmäher oder ein elektro-/benzinbetriebenes Gerät die richtige Wahl für mich?
Das hängt von der zu mähenden Rasenfläche ab: Bei sehr großen Flächen (ab etwa 200 Quadratmeter) sind benzin- oder elektrobetriebene Varianten die bessere Wahl, da du dadurch eine Menge Zeit sparst. Falls du jedoch nur einen kleinen Bereich mähen musst, sind Handrasenmäher vorteilhafter. Diese gelangen aufgrund ihrer Konstruktion auch in kleine Ecken und schneiden wesentlich genauer.
Aus welchen Gründen lohnt sich ein Handrasenmäher?
Ein Handrasenmäher oder Spindelmäher lohnt sich vor allem aufgrund der umweltfreundlichen Handhabung. Das Gerät wird manuell betrieben, sodass weder Strom noch Benzin vonnöten ist. Darüber hinaus ist er sehr leise im Betrieb, sodass sich Nachbarn nicht belästigt fühlen.
Wie mulche ich den Rasen mit einem Spindelrasenmäher richtig?
Mulchen kannst du ganz einfach, indem du das Schnittgut nicht in einem Fangkorb sammelst, sondern es direkt während des Mähens auf dem Rasen verteilst. Das zerkleinerte Gras ersetzt teure Dünger und schützt den Boden vor Wind und insbesondere im Sommer vor Sonneneinstrahlung. Außerdem erhält der Boden durch das Mulchen wichtige Nährstoffe, die auch Tieren zugutekommen. So fühlen sich beispielsweise Regenwürmer in humushaltigem Boden besonders wohl und sorgen wiederum für eine lockere und fruchtbare Erde.


































