
Warm eingepackt: Winterjacken
Egal ob Parka oder Cabanjacke, ob aus Daunen oder Wolle: Winterjacken halten Sie in der kalten Jahreszeit warm und schützen vor Schnee, Regen oder Wind. Wir stellen Ihnen unterschiedliche Modelle vor.
1. Wissenswertes zu Winterjacken
Eine Winterjacke ist eine Jacke, die entweder gefüttert ist oder aus kälteresistentem Material gefertigt wurde. Von Jacken spricht man, wenn sie maximal unterhalb der Hüfte enden. Ist das Modell länger, spricht man von einem Wintermantel. Winterjacken sind sowohl für Damen und Herren als auch für Kinder ein beliebtes Kleidungsstück für die kalte Jahreszeit. Damit sie zu jedem Charakter, Modestil und Anlass passt, ist die Jacke in zahlreichen Varianten und Stilrichtungen erhältlich:
Sportliche Winterjacke
Elegante Winterjacke
Casual Winterjacke
Business Winterjacke
Auch das Material, aus welchem Winterjacken hergestellt werden, ist sehr vielfältig. Hier sehen Sie alle für die Kleidungsstücke verwendeten Stoffe sowie ihre Eigenschaften auf einen Blick.
Obermaterial
Aus Microfasern bestehen künstlich hergestellte Stoffe wie Polyamid oder Polyester. Aufgrund ihrer wasserabweisenden und reißfesten Beschaffenheiten zählen sie zu den am häufigsten verwendeten Materialien für Winterjacken. Zudem sind die Kunststofffasern sehr leicht, lassen sich gut imprägnieren, sind atmungsaktiv und einfach in der Pflege. Das synthetische Material ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Polyamid gilt als die hochwertigere der beiden Kunstfasern, da es noch elastischer und robuster ist als Polyester.
Wolle ist ein Naturprodukt und dementsprechend leistungsfähig. Sie hält im Winter schön warm und sieht zudem edel aus. Für Winterjacken und -mäntel wird unter anderem Schafswolle, Alpaka, Kaschmir sowie Mohair verwendet. Besonders robust werden Wolljacken aus einem Wollgemisch, bei welchem die Naturfaser mit künstlichen Stoffen wie Acryl oder Polyester kombiniert wird.
Einige Lederjacken sind dank Plüsch- oder Fellfütterung ebenfalls als Modell für den Winter geeignet. Sowohl Leder als auch Kunstleder sind dank ihrer hohen Dichte sehr wind- und kälteresistent. Das Innenfutter wärmt zudem. Imprägniertes Leder ist außerdem wasserresistent.
Innenfutter
Daunen sind in der Regel Federn von Enten oder Gänsen. Sie sind sehr elastisch, weshalb sie immer wieder zusammengepresst werden können. Ihre aufbauschende Beschaffenheit sorgt dafür, dass mit Daunen gefütterte Jacken besonders atmungsaktiv, leicht und dennoch sehr wärmend und isolierend sind.
Künstlich hergestellte Stoffe ahmen die Vorteile der Daune nach. Meist wird dafür die Kunstfaser Polyester verwendet – diese wird so verbunden, dass kleine Lufttaschen entstehen (Steppungen), die Wärme speichern können. Die meisten Kunstfaserstoffe werden thermisch verschweißt, was sie wasserdicht macht. Heute werden zunehmend recycelte Kunststoffe für die Herstellung der Mikrofasern verwendet.
Ein sehr beliebtes Innenfutter bei Winterjacken ist Fleece. Der synthetische Veloursstoff wird in der Regel aus Polyester oder recycelten PET-Flaschen hergestellt. Das stark wärmende Material ist extrem widerstandsfähig und langlebig. Außerdem sorgt die weiche Beschaffenheit für ein besonders angenehmes Tragegefühl.
Auch Plüsch sowie Fell aus Kunstfasern oder Echthaar sind beliebte Innenfutter für Winterjacken. Plüsch wird ebenfalls aus Kunstfasern hergestellt und bei vielen Jacken als Teddyfutter eingesetzt. (Kunst-)Fell spendet ebenfalls Wärme, ist jedoch sehr anfällig bei Feuchtigkeit.
Oft stellt sich die Frage ob Daunen oder Kunstfasern die bessere Füllung für Winterjacken sind. Wir stellen Ihnen alle Vor- und Nachteile vor:
Daunen
Vorteile von Daunen
- Sehr geringes Volumen bei guter Wärmeleistung
- Einfach zu transportieren, da faltbar
- Ausgezeichnetes Tragegefühl, da sehr leicht und wärmend
Nachteile von Daunen
- Pflegeaufwendig
- Sehr empfindlich bei Nässe
Kunstfaserjacken (rechts) sind pflegeleichter und trocknen schneller, während Daunenjacken (links) meist leichter sind und sich einfacher zusammenfalten lassen.
Kunstfaser
Vorteile von Kunstfaser
- Waschmaschinentauglich
- Auch bei Feuchtigkeit halten Fasern warm und trocknen schnell wieder
- Umweltfreundlich (Herstellung in der Regel aus recycelten Materialien)
Nachteile von Kunstfaser
- Etwas schwerer als Daunen
- Größeres Volumen notwendig
Haben Sie sich für den Kauf einer Daunenjacke entschieden, dann sollten Sie auf den sogenannten Down Codex achten. Dieser zeigt an, wo die Daunen der Jacke herkommen und garantiert eine Aufzucht der Enten und Gänse ohne Tierquälerei. Eine artgerechte Haltung stellt neben dem Tierwohl auch eine höhere Qualität der Daunen sicher.
» Mehr über Daunenjacken erfahren Sie hier
2. Winterjacken-Modelle
Winterjacken gibt es in zahlreichen Varianten. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Modelle vor:

Der Parka zählt oft zu den längsten Varianten einer Winterjacke, da er meist erst unterhalb der Hüfte endet. Er ist sowohl für Damen als auch für Herren tragbar. Das Kleidungsstück wurde ursprünglich in kalten Regionen wie Alaska getragen und dient auch Soldaten im Einsatz als Kälteschutz. Daher sind Parkas oft in einem Khaki- oder Olivgrün erhältlich, werden mittlerweile aber auch in vielen anderen Farben angeboten. Sie haben meist eine Kapuze und sind als winterliche Variante in der Regel mit Fell(-imitat), Fleece oder Plüsch gefüttert.

Daunenjacken oder Winterjacken mit Kunstfaser-Füllung sind meist funktional ausgelegt. Die meist hüftlangen Jacken werden in vielen bunten Farben angeboten, sind aber auch in dezentem Schwarz oder Grau erhältlich. Viele Daunen- und Steppjacken sind deshalb so beliebt, weil sie sich durch ihre besondere Leichtigkeit sowie durch ihr robustes und wasserabweisendes Material auszeichnen. Sie sind optional mit Kragen oder Kapuze erhältlich und haben meist ein Innenfutter aus Fleece oder Polyester. Aufgrund ihrer Steppung sind diese Jacken meist nur mit zwei Außentaschen ausgestattet.

Funktionale Jacken weisen in der Regel wie auch Daunen- oder Steppjacken ein Obermaterial aus Kunstfaser auf. Sie sind jedoch nicht gesteppt und meist von innen mit Fleece gefüttert. Viele Modelle eignen sich auch sehr gut als Ski-Jacke sowie für andere Wintersportarten. Sie zeichnen sich durch ihr besonders wärmendes sowie atmungsaktives Material aus und sind zudem in vielen Fällen wasserdicht. Zahlreiche Taschen, Zipper sowie Schnürzüge machen die Jacke multifunktional.
Eine leichtere, etwas weniger wärmende Variante ist die Softshelljacken.

Cabanjacken aus Wolle, Mohair oder Kaschmir halten an kühlen Tagen ebenfalls warm und sind zugleich businesstauglich. Besonders Herren, die viel Anzug tragen, bevorzugen die Jacken, die ursprünglich zur Seefahrt eingesetzt wurden und daher oft in marineblau erhältlich sind. Aber auch andere, meist dezente, Farben wie Schwarz, Braun oder Grau sind bei Cabanjacken beliebt. Die Winterjacke zeichnet sich durch ihre doppelreihige Knopfleiste sowie den breiten Kragen aus. Sie endet in der Regel auf Hüfthöhe oder kurz darunter. Die meisten Modelle sind für Herren erhältlich, aber auch bei der Damenmode erfreut sich das Modell immer größerer Beliebtheit.
» Alle Damen Winterjacken finden Sie hier
» Alle Herren Winterjacken finden Sie hier
3. Winterjacken für Kinder
Die richtige Kleidung im Winter ist für Kinder besonders wichtig. Sie verbringen auch in der kalten Jahreszeit sehr viel Zeit an der frischen Luft und brauchen daher Jacken, die sie lange warmhalten und zugleich wasserabweisend sind. Mit diesen Kinder-Winterjacken ist auch die nächste Schneeballschlacht kein Problem:
Funktionsjacken für die nächste Schlittenfahrt
Daunenjacken für den Weg zur Schule oder Kindergarten
» Alle Kinder Winterjacken finden Sie hier
4. Pflegetipps
Die richtige Pflege Ihrer Winterjacke hängt ganz von dem entsprechenden Material ab. Generell sollten Sie in erster Linie die Angaben auf dem Pflegeetikett befolgen.
Hier die wichtigsten Pflegehinweise auf einen Blick:
Daunen
Daunenjacken sind recht anfällig gegenüber Feuchtigkeit, daher empfiehlt es sich diese nur bei starken Verschmutzungen zu waschen. Kleinere Verunreinigungen sowie Gerüche lassen sich mit einemSchwamm abwischen und durch Auslüften entfernen.
Muss die Jacke doch gewaschen werden, so achten Sie darauf diese bei maximal 30 Grad Celsius zu reinigen. Zum Trocknen geben Sie diese in den Trockner. Legen Sie zwei Tennisbälle dazu, damit die Federn voneinander getrennt und aufgebauscht werden.
Kunstfaser
Steppjacken sowie Funktionsjacken sind in der Regel sehr pflegeleicht und sollten regelmäßig gewaschen werden. In den meisten Fällen können Sie sie in der Waschmaschine bei 30 oder 40 Grad Celsius reinigen.
Vermeiden Sie Weichspüler sowie das Trocknen in der Sonne!
Auch Plüschjacken können problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Kunst- oder Echtfelljacken sollten Sie hingegen besser in die Reinigung bringen.
Leder
Echtleder sollte immer vor dem Tragen imprägniert werden. Nutzen Sie für weiches, offenporiges Leder ein Spray, bei Glattleder können Sie auch Wachs oder Öl einsetzen.
Verunreinigungen sollten Sie direkt abwischen, da sich bei Echtleder die Reinigung in der Waschmaschine nicht empfiehlt.
Jacken aus Kunstleder können jedoch problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden.
Wolle
Wolljacken und -mäntel sollten maximal im Schongang in der Waschmaschine gereinigt werden. Es empfiehlt sich hier jedoch, auf Handwäsche zu setzen.
Bereiten Sie dafür eine Lauge aus Seife und Wollwaschmittel in Ihrer Badewanne vor und legen Sie die Jacke hinein. Ist sie komplett vollgesogen nehmen Sie das Kleidungsstück wieder heraus und spülen es gut ab. Hängen Sie die Jacke zum Trocknen unbedingt auf einen Bügel und streichen Sie Falten noch im feuchten Zustand glatt.
5. FAQ
Welche Winterjacke passt zu meiner Figur?
Kleine, zierliche Frauen sollten zu kurzen Jacken greifen, die oberhalb der Hüfte enden – diese lassen Sie größer wirken. Generell gilt: Große Menschen sollten längere Jacken tragen, während kleine besser auf Modelle setzen, die kürzer geschnitten sind. Wer gerne schmaler aussehen möchte, sollte sich eine taillierte Winterjacke kaufen. Ein zusätzlicher Taillengürtel lässt Ihre Körpermitte schlanker wirken. Füllige Damen und Herren sollten auf Jacken setzen, die unterhalb der Hüfte enden – die längere Form streckt.
Wie bewahre ich meine Winterjacke am besten auf?
Ist der Winter vorüber, sollten Sie auf die korrekte Lagerung Ihrer Winterjacke achten, damit Sie sie auch im nächsten Jahr direkt wieder einsetzen können. Suchen Sie hierfür einen trockenen, vorzugsweise lichtgeschützten Ort. Vermeiden Sie die Lagerung in einem feuchten Keller. Haben Sie einen trockenen Dachboden oder Speicher? Dann empfiehlt es sich, dort einen zusätzlichen Kleiderschrank aufzustellen wo Sie Ihre Winterkleidung einlagern können. Waschen Sie die Jacke, bevor Sie sie verstauen. Achten Sie hierbei darauf, dass diese gänzlich trocken ist – ansonsten kann sich die Feuchtigkeit stauen und Schimmel verursachen. Vermeiden Sie die Lagerung in geschlossenen Plastikboxen oder Vakuumbeuteln – diese können dafür sorgen, dass die Jacke einen muffigen Geruch entwickelt. Die Lagerung im Schrank auf einem Kleiderbügel reicht völlig aus. Duftsäckchen mit Lavendel halten Motten ab.












































































