
Ratgeber Poolheizungen
Eine Poolheizung dient dem Erwärmen des Wassers im Pool, etwa an kühlen Sommertagen. Wir stellen Ihnen die Funktionsweise sowie praktisches Zubehör vor.
1. Solar Poolheizungen – einfach und effektiv
Wer seinen Pool im Sommer regelmäßig nutzen möchte, kommt um eine Schwimmbeckenheizung kaum herum. Schließlich braucht das Wasser langanhaltend warme Außentemperaturen, um sich auf natürlich Weise aufzuheizen. Vor allem am Sommeranfang und -ende kühlt das Wasser schnell aus, wodurch der Pool in diesen Zeiträumen kaum nutzbar ist.
Eine Poolheizung hilft dabei, das Wasser besonders schnell und effektiv aufzuheizen, sodass der Pool eine längere Zeit im Jahr genutzt werden kann – auch an kühlen Tagen. Besonders beliebt sind dabei Solar Poolheizungen. Diese haben den Vorteil, dass sie schnell aufgebaut und in Betrieb genommen werden können. Außerdem fällt die Handhabung sehr einfach aus.
Die Solarmatten werden in die Sonne gelegt und an eine Wasserpumpe angeschlossen.
Ein weiterer Pluspunkt findet sich bei den anfallenden Kosten: Sowohl die Anschaffung als auch der Betrieb der Wasserpumpe fallen gegenüber vollelektrischen Poolheizungen sehr gering aus.
1.1 Solarmatte – die kostengünstige Poolheizung
Bei einer Solarmatten-Heizung wird eine Matte mit integriertem Schlauchsystem neben dem Pool in die Sonne gelegt. Eine Pumpe führt das Wasser durch die Matte, wo es in den dünnen Schläuchen schnell von der Sonne erhitzt wird. Nachdem das Wasser die Matte durchlaufen hat, gelangt es anschließend zurück in das Becken.
Abbildung: Der Wasserkreislauf einer Solarmatte.
Als Alternative zu Solarmatten sind auch Solar Poolheizungen mit festen Solarabsorber erhältlich. Diese unterscheiden sich in der Funktionsweise zu Solarmatten nicht. Lediglich die Standfüße der festen Solarabsorber ermöglichen eine bessere Ausrichtung zur Sonne, als es bei Solarmatten der Fall ist, die einfach nur auf den Boden gelegt werden.
1.2 Wärmeplane – simple Isoliermöglichkeit
Als Zusatz zur Poolheizung eignet sich eine Solarfolie beziehungsweise Wärmeplane, da sie das aufgeheizte Poolwasser warmhält. Dabei handelt es sich um eine schwimmbare Abdeckplane mit Lufteinschlüssen, die einfach auf die Wasseroberfläche gelegt wird. Der Heizeffekt wird dadurch erzielt, dass sich die vielen kleinen Luftkammern in der Folie durch die Sonneneinstrahlung erwärmen. Diese geben die Wärme an das Wasser ab, wodurch ein Erhitzung stattfindet.
Nur wenn die Luftkammern nach unten gerichtet sind, können sie die einfallende Wärme an das Wasser abgeben.
2. Elektrische Poolheizung – die effektive Lösung
Diese Varianten funktionieren prinzipiell wie Solar Poolheizungen, mit dem Unterschied, dass das Wasser in diesem Fall nicht auf natürliche Weise von Sonnenstrahlen erhitzt wird, sondern mithilfe eines elektrischen Durchlauferhitzers.
Dies hat den Vorteil, dass das Wasser unabhängig des Wetters und der damit zusammenhängenden Sonneneinstrahlung effektiv erhitzt wird. Auch besonders große Pools, die mehrere tausend Liter fassen, können mit einer elektrischen Poolheizung verhältnismäßig schnell aufgeheizt werden.
An die Poolheizung werden zwei Schläuche angeschlossen, damit das Wasser in den Durchlauferhitzer hinein und wieder hinausfließen kann.
Solar Poolheizungen und elektrische Poolheizungen im Vergleich:
| Solar Poolheizung | Elektrische Poolheizung | |
|---|---|---|
| Voraussetzung | Möglichst viel Sonneneinstrahlung | Stromanschluss |
| Anschaffungs- und laufende Kosten | Sehr gering | Hoch |
| Aufwand für Aufbau und Instandhaltung | Gering | Gering |
| Wärmeleistung | Je nach Sonneneinstahlung, eher mittelmäßig | Hoch |
| Zusatzleistung | Keine | Einstellbare Temperatur |
3. Poolzubehör
Um lange Freude am eigenen Pool zu haben, empfehlen wir folgendes nützliches und unterhaltsames Zubehör:
4. FAQ
Welche Poolheizung ist die beste?
Prinzipiell weist eine elektrische Heizung unabhängig des Wetters eine durchgehend hohe Wärmeleistung auf. Daher eignet sich ein solches Modell vor allem für große Pools mit tausenden Litern Fassungsvermögen. Solar-Modelle weisen eine geringere Wärmeleistung auf, die je nach Wetterlage und Sonneneinstrahlung schwankt.
Wie funktioniert eine Poolheizung?
Mithilfe einer Wasserpumpe und einem Schlauchsystem wird ein Kreislauf erzeugt: Das kalte Wasser wird zunächst aus dem Pool befördert und durch einen Filter geleitet, der Schmutzpartikel aus dem Wasser herausfiltert. Anschließend wird das Wasser durch den Solarabsorber oder den Durchlauferhitzer geleitet. Dort wird es, je nach Modell, entweder durch die Sonneneinstrahlung oder eine elektrische Heizspirale erwärmt. Anschließend wird das warme Wasser zurück in den Pool gegeben.
Welche Pumpe benötigt eine Poolheizung?
Bei großen Pools sollte darauf geachtet werden, dass die Pumpe eine ausreichende Pumpleistung aufweist, um das Wasser pro Stunde mindestens einmal komplett umzuwälzen.









































