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Alles über Fahrradpumpen
1. Verschiedene Fahrradluftpumpen
Egal ob Hobby-Radfahrer oder Profisportler: Eine Fahrradpumpe für unterwegs und zuhause gehört zum unverzichtbaren Fahrrad-Zubehör eines jeden Radfahrers.
Vor allem bei langen Fahrradtouren sind die Mitnahme einer Fahrradpumpe sowie eines Reparatursets empfehlenswert, sodass du kleine Schäden am Fahrradschlauch schnell flicken kannst. Doch auch ohne direkt einen Platten zu haben, verlieren Fahrradreifen durch den ständigen Druck, dem sie ausgesetzt sind, Luft. Für ein effizientes Fahrverhalten ist deswegen ein regelmäßiges Aufpumpen des Reifens zwangsläufig notwendig.
Je nachdem, wo die Fahrradpumpe hauptsächlich zum Einsatz kommen soll, sind verschiedene Modelle unterschiedlich gut geeignet.
Minipumpen sind handliche Fahrradluftpumpen, die in der Regel am Rahmen des Fahrrades befestigt werden, oder sich in der Fahrradsatteltasche verstauen lassen. Die mobile Pumpe, die in die entsprechende Halterung am Fahrrad eingesetzt wird, ist für das Luftaufbringen während der Fahrt sehr wichtig.
Im Gegensatz zu Minipumpen weisen Standpumpen größere Abmessungen auf und eignen sich nicht für die Mitnahme unterwegs. Eine solche Fahrradpumpe ist für das Aufpumpen von Trekking-, City- und Mountainbikes geeignet, wobei sich ein Druck von bis zu fünf bar erzeugen lässt. Standpumpen sind in ihrer Benutzung nicht auf Fahrradschläuche beschränkt, sondern lassen sich ebenfalls für das Aufblasen von Luftmatratzen verwenden.
Solche Fahrradpumpen sind ebenfalls sehr handlich und besitzen eine integrierte CO2-Kartusche, sodass du den Fahrradschlauch innerhalb von wenigen Sekunden aufblasen kannst. Hierfür wird der Pumpenkopf auf das Fahrradventil gesteckt, welches ein Loch in der Kartusche erzeugt, sodass der Kohlenstoffdioxid in den Reifen gepresst wird. Nach der Benutzung wird die leere Patrone entsorgt, Ersatz-Kartuschen sind nahezu überall erhältlich. CO2-Fahrradpumpen sind vor allem auf Reifen ausgelegt, die einen hohen Druck benötigen, wie beispielsweise Rennräder.
Bei solchen Modellen handelt es sich um Fahrradpumpen mit Manometer, welches individuelle Druckeinstellungen ermöglicht. So lässt sich beispielsweise der Reifendruck genau auf das Körpergewicht des Nutzers anpassen. Das ist vor allem bei Fahrrädern wichtig, die eine spezielle Federung aufweisen sollen, wie zum Beispiel Mountainbikes. Deswegen werden Dämpferpumpen auch als Federgabelpumpen bezeichnet.
Solche Fahrradluftpumpen werden auch als Blasebalg bezeichnet und eignen sich nicht nur für das Aufpumpen von Fahrradschläuchen, sondern auch für Motorradreifen. Fußpumpen arbeiten in der Regel pneumatisch, das heißt, sie komprimieren Luft. Auch solche Fahrradpumpen sind häufig mit einem Manometer ausgestattet, welches den aktuellen Druck in Bar anzeigt. Diese Modelle sind dabei oftmals hydraulisch.
Im Gegensatz zu anderen Pumpen werden Fahrradpumpen manuell bedient. Aufgrund des geringes Fassungsvolumens eines Fahrradschlauches sind elektrische Fahrradpumpen eher selten zu finden.
2. Die passende Pumpe für jedes Fahrradventil
Welche Fahrradpumpe für welches Rad die richtige ist, ist auch vom eingesetzten Fahrradventil abhängig. Fahrradreifen sind mit einem der folgenden Ventilarten ausgestattet:
- Blitzventil: Blitzventile gehören zu den klassischen Fahrradventilen für einen Luftdruck bis sechs bar und sind erkennbar an der runden Überwurfmutter. Sie werden auch als Dunlop-Ventil, deutsches Ventil oder Wood-Ventil bezeichnet.
- Autoventil: Autoventile sind häufig an Mountainbike-Fahrradreifen verbaut und erkennbar an der gelben Staubkappe. Diese Ventile werden auch als Schraderventil bezeichnet. Entscheide dich für eine Luftpumpe für Autoventile.
- Französisches Ventil: Französische Ventile sind besonders dünn und erkennbar an einer kleinen runden Mutter auf der Spitze und sind für Rennräder und bis etwa acht bar Druck geeignet. Diese Ventile werden auch als Sclaverandventil oder Rennventil bezeichnet. Entscheide dich für eine Luftpumpe für französische Ventile.
Für welche Ventile eine Fahrradpumpe geeignet ist, erfährst du durch die Angaben des Herstellers.

































