
Alles über Wand- und Deckenpaneele
1. Einsatz von Wand- und Deckenpaneelen
Paneelen für Wände und Decken bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten und zudem praktische Zusatzfunktionen:
Wandpaneele schaffen ein besonderes Ambiente.
- Wurden nachträglich Wände in Ihrer Wohnung eingezogen, bietet die Holzverkleidung eine zusätzliche Dämmung und kann somit helfen, Geräuschpegel zu reduzieren.
- Helle Varianten lassen kleine Räume optisch größer erscheinen.
- In Deckenpaneelen können Sie auch nachträglich Lichtinstallationen (beispielsweise sogenannte Spots) einsetzen.
- Wenn Sie Wandpaneele nicht komplett bis an die Ränder verlegen, können Sie dahinter ebenfalls Lampen anbringen und so für indirekte Beleuchtung sorgen, die seitlich hinter den Brettern herausstrahlt.
Achten Sie stets darauf, ob die gewählten Paneele für den Einsatz im gewünschten Zimmer geeignet sind: So brauchen Sie beispielsweise für die Anbringung im Bad Wandpaneele, die in Feuchträumen angebracht werden dürfen.
1.1 Designs und Ausführungen
Insbesondere Wandpaneele sind in zahlreichen Materialien und Mustern erhältlich. Neben klassischen Varianten aus Holz und furniertem MDF erhalten Sie unter anderem auch Wandverkleidungen, die aus Leder gefertigt und dementsprechend hochwertig und elegant sind.
Wandpaneele aus Leder sind in zahlreichen Farben und mit unterschiedlich geprägten Mustern erhältlich.
Bei Ihrer Auswahl sollten Sie die folgenden Punkte beachten:
- Decken- und Wandpaneele sollten miteinander harmonieren.
- Stimmen Sie die Vertäfelung auf den Bodenbelag ab.
- Achten Sie darauf, dass das gewählte Design und die Farbe zu den bereits vorhandenen Möbelstücken passen.
Tipp: Generell sollten Sie nicht zu viele Paneele in einem Zimmer anbringen, andernfalls kann dies sehr drückend wirken und den Raum optisch stark verkleinern. Bestücken Sie beispielsweise nur die Decke oder eine Wand mit Paneelen und tapezieren Sie den Rest des Zimmers.
1.2 Paneele anbringen
Für die Befestigung von Wand- und Deckenpaneelen ist meistens eine Unterkonstruktion vonnöten. Diese wird in der Regel aus Dachlatten gefertigt: Bringen Sie die Dachlatten mithilfe von Schrauben und Dübeln in einem maximalen Abstand von rund 40 Zentimetern parallel zueinander an dem zu verkleidenden Bereich der Wand beziehungsweise Decke an.
Deckenpaneele sind üblicherweise mit Holzfurnier überzogen und weisen typische Maserungen auf.
Gegebenenfalls ist es sinnvoll, eine zweite, um 90 Grad gedrehte Schicht Latten (eine sogenannte Konterlattung) auf dieser Unterkonstruktion zu befestigen. Dadurch wird der Abstand zwischen Paneelen und Wand beziehungsweise Decke größer. Der so entstehende Hohlraum kann beispielsweise für eine verbesserte Luftzirkulation sorgen oder genügend Platz für Kabel, Lampen und ähnliche Elektroinstallationen bieten.
Tipp: Eine Decke können Sie alternativ abhängen, bevor Sie Deckenpaneele anbringen. Durch die Verkleinerung des Raums müssen Sie im Winter weniger heizen.




































