
Rutschen
Neben einer Schaukel gehört die Rutsche zu den beliebtesten Spielgeräten auf Spielplätzen. Doch auch für den eigenen Garten gibt es Rutschen, die für jede Menge Vergnügen sorgen.
1. Gartenrutschen
Kinderrutschen für den Garten bieten jede Menge Spaß und sind eine optimale Ergänzung zu Sandkasten, Schaukel, Karussellwippe oder Klettergerüst. Ganz nebenbei steigern die Gartengeräte auch das Selbstvertrauen und das Körpergefühl Ihres Kindes.
Rutschen sind nicht nur einzeln erhältlich, sondern auch Bestandteil eines Spielturms oder eines Klettergerüstes.
Hierbei haben Sie eine große Auswahl an Modellen – hier finden Sie die passende Rutsche für Ihren Garten.
1.1 Materialien
Bei Rutschen für den Garten wird zwischen Metall- und Kunststoffmodellen unterschieden. Rutschen aus Holz eignen sich weniger für den Außenbereich und sollten deswegen nur innerhalb des Hauses verwendet werden, beispielsweise als Ergänzung zu einem Hochbett.
| Metallrutschen | Kunststoffrutschen |
|---|---|
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| Bestehen zumeist aus Edelstahl Beständige und kratzfeste Oberfläche | Weisen keine scharfen Kanten und Ecken auf |
| Sehr witterungsbeständig | Einfache Reinigung |
| Äußerst langlebig | Geringes Gewicht, kann jederzeit verschoben werden |
| Mit einer Sicherheitsrutschwanne ausgestattet | Viele Einsatzmöglichkeiten, z. B. auch im Kinderzimmer oder als Wasserrutsche |
| Können aufgrund der Stabilität mit längeren Bahnen konstruiert werden und müssen entsprechend höher angebracht werden als Kunststoffrutschen | Neigungswinkel der Rutsche bei den meisten Modellen verstellbar |
| Schnelles und leichtgängiges Rutschen Nicht für Babies und Kleinkinder geeignet | Geringe Höhe Eher nur für Babies und Kleinkinder geeignet |
| Sehr schwer, feste Installation nötig | Anfällig für UV-Strahlung und Kälte |
| Platzieren Sie eine Metallrutsche nicht in der prallen Sonne. Im Sommer kann sie sich ansonsten stark aufheizen, was zu oberflächlichen Verbrennungen führen kann. | Im Winter sollten Sie eine Rutsche aus Kunststoff keinesfalls draußen stehen lassen, da niedrige Temperaturen und Frost dem Kunststoff schaden können. |
Neben klassischen Kinderrutschen für den Garten erhalten Sie auch Indoor-Modelle, beispielsweise für den Anbau am Etagenbett.
1.2 Verschiedene Modelle
Je nach Alter des Kindes gibt es verschiedene Rutschen, die sich in ihrer Bauweise und Länge unterscheiden. Das klassische Modell auf Spielplätzen und im heimischen Garten ist die Kastenrutsche: Sie geht gerade nach unten und weist zwei hohe Seitenelemente auf. Alternativen sind Spiralrutschen, Tunnelrutschen, Hangrutschen oder Bockrutschen.
Wir stellen Ihnen verschiedene Rutschbahnen für unterschiedliche Altersgruppen vor:
Babyrutschen
Babyrutschen bieten besondere Erlebnisse auch für die Kleinsten. Diese Rutschen sind sehr leicht und können somit gut transportiert werden.
BIG Babyrutsche
Des Weiteren zeichnen Sie sich durch folgende Eigenschaften aus:
- Können sowohl draußen als auch drinnen benutzt werden
- Besitzen nur wenige und besonders breite Trittstufen, über die auch die Kleinsten auf die Rutschplattform gelangen können
- Haben zumeist eine Länge von maximal 1,2 Metern und sind maximal einen Meter hoch
- Aus robustem Kunststoff gefertigt
- In bunten und knalligen Farben erhältlich
- Für ein Gewicht von maximal 35 Kilogramm geeignet
Besonders empfehlenswert ist der Hersteller BIG: Neben Bobby-Cars produziert dieser auch hochwertige Kunststoff-Rutschen in knalligen Farben und ansprechenden Designs. Die Rutschen sind zudem sehr standfest, können nur schwer umkippen und zeichnen sich durch die hohe Qualität der verwendeten Materialien aus.
Neben klassischen Modellen erhalten Sie auch Doppelrutschen, sodass zwei Kinder parallel spielen können, beispielsweise beim Wettrutschen.
Anbaurutschen (geeignet für Kinder ab vier Jahren – je nach Höhe)
Anbaurutschen sind die ideale Ergänzung zu einem Klettergerüst. Sie werden mit Senkschrauben am Podest des Gerüsts befestigt.
Gerüste haben unterschiedliche Höhen, achten Sie beim Kauf einer Anbaurutsche unbedingt auf die angegebenen Maße!
Wellenrutschen (geeignet für Kinder ab vier Jahren)
Sowohl Stand- als auch Anbaurutschen können in Wellenform konstruiert werden, was das Rutschvergnügen steigert.
Kettler Wellenrutsche mit Wasseranschluss
Die spezielle Form von Wellenrutschen beschleunigt das Rutschen, weswegen Kinder unter sechs Jahren dabei beaufsichtig werden sollten. Folgende Kriterien gelten für eine Wellenrutsche:
- Zumeist aus Kunststoff (UV-beständigem Polyethylen) gefertigt
- Die durchschnittliche Länge der Rutsche beträgt etwa drei Meter bei einer Höhe von 1,5 Metern
- Belastbar mit bis zu 50-100 Kilogramm
- Einfarbig und in unterschiedlichen Farben erhältlich
- Muss im Boden verankert werden, kann nicht ohne Demontage umgestellt werden
- Seitenwände garantieren Sicherheit für das Kind
Es gibt besondere Rutschen mit Wasseranschluss , so wird die Wellenrutsche noch mal schneller.
2. Wasserrutschen
Besonders im Sommer erfreuen sich Wasserrutschen einer großen Beliebtheit und können in nahezu jedem Garten aufgebaut werden.
Hier alle Wasserrutschen ansehen
2.1 Rutschbahnen
Diese Wasserrutschen sind in verschiedenen Längen erhältlich und eignen sich für Gärten mit einem Hang oder einer abschüssigen Neigung. Sie bestehen aus einer speziellen Plastikfolie, die mit Düsen ausgestattet ist, durch die Wasser austritt. An diese Düse wird ein handelsüblicher Gartenschlauch angeschlossen, sodass eine konstante Wasserversorgung gegeben ist. Des Weiteren zeichnen sich Wasser-Rutschbahnen durch folgende Kriterien aus:
Wasserrutschen bringen Abkühlung im Sommer.
- Für Kinder ab drei Jahren geeignet
- Lassen sich sehr schnell auf- und abbauen
- In verschiedenen Längen und Breiten erhältlich, sodass zwei Kinder gleichzeitig rutschen können
- Besonders praktisch: Manche Ausführungen haben zusätzlich ein kleines Auffangbecken am Ende der Rutsche
- Vernähte Sicherheitskanten verhindern Verletzungen
- Kunststoffhaken zur Befestigung am Rasen verhindern Wegrutschen
Bevor Sie die Rutsche aufbauen, sollten Sie darauf achten, dass auf dem Untergrund keine spitzen Steine oder andere Gegenstände liegen, die schnell Löcher in die Folie der Wasserrutsche reißen können. Außerdem kann bei intensivem Gebrauch der Rasen unter der Rutsche beschädigt werden.
2.2 Aufblasbare Wasserrutschen
Haben Sie keinen abschüssigen Garten, möchten Ihr Kind aber trotzdem mit einer Wasserrutsche überraschen, haben Sie eine weitere Möglichkeit: Aufblasbare Rutschen können mit einem Planschbecken oder Pool verbunden werden. Solche Modelle sind zudem mit Spritzdüsen ausgestattet, an die ein Wasserschlauch angeschlossen wird: So verteilt sich das kühle Nass auf der Rutschfläche und fließt in den Pool.
Wollen Sie eine solche Rutsche kaufen, sollten Sie auf Folgendes achten:
- Der Pool sollte eine ausreichende Größe und Länge aufweisen, damit sich Ihr Kind nicht verletzen kann.
- Achten Sie zudem auf die zulässige Tragkraft der Rutsche, die meisten Modelle sind nur für sehr kleine Kinder geeignet. Für größere Kinder sollten Sie hingegen zu einem Modell mit Luftgebläse greifen. Diese werden – ähnlich wie eine Hüpfburg – über ein Gebläse andauernd aufgepumpt.
- Achten Sie auf die hochwertige Verarbeitung des Materials: Strapazierfähiges und reißfestes Material sowie starke Ventile und Verschlüsse, die gut und luftdicht abschließen, sind Voraussetzung für die Langlebigkeit.
3. Sicherheit
Denken Sie über die Anschaffung einer Rutsche nach, sollten Sie beachten, dass nicht nur der Spaß im Vordergrund steht – zudem sollte sie auch bestimmte Sicherheitsansprüche erfüllen. Qualitätssiegel wie „TÜV“-geprüft und „GS-Zeichen“ (Geprüfte Sicherheit) sind Standards, welche die gewünschte Rutsche aufweisen sollte. Solche Qualitätshinweise garantieren gute Verarbeitung, womit eine unbedenkliche Nutzung einhergeht.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte darauf achten, dass Kunststoffrutschen keine schädlichen Weichmacher enthalten. Dies erkennen Sie an der Kennzeichnung „DHEP- und DBP-frei“.
Darüber hinaus sollte eine Rutsche für den Garten folgende Merkmale mit sich bringen:
- Stabiler Stand: Hierbei hat vor allem die Form der Rutsche Einfluss auf die Sicherheit, breite Rutschen sind zumeist auch mir breiteren Standfüßen ausgestattet und sind so wesentlich kippsicherer als schmale Rutschen.
- Ebene Rutschfläche: Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände auf der Rutschfläche liegen, an denen sich Ihr Kind verletzen kann. Splitter sollten Sie ebenfalls entfernen.
- Anti-Rutsch-Trittstufen: Damit Ihr Kind während des Hochsteigens nicht auf der Leiter ausgleitet, müssen die Stufen mit einer rutschfesten Beschichtung versehen sein. Außerdem sollte der Abstand zwischen den Sprossen nicht zu groß sein, da vor allem Kleinkinder ansonsten leicht durch die Aussparungen rutschen können.
- Geländer: Das Geländer sollte einen griffigen und stabilen Handlauf haben, sodass Ihr Kind einen festen Halt hat. Außerdem sollte die Plattform mit ausreichend hohen Griffen versehen sein. li>
- Abgerundete Seitenwände: Nur durch hohe und abgerundete Seitenwände ist Ihr Kind beim Rutschen ausreichend davor geschützt, hinauszufallen.
- Auch der richtige Standort der Rutsche ist für die Sicherheit Ihres Kindes entscheidend. Vor allem bei festinstallierten Modellen sollten Sie diesen mit Bedacht auswählen. Achten Sie darauf, dass der Boden auch bei Regen eben und fest bleibt, zudem müssen der Stand und die Bodenverankerung der Rutsche regelmäßig überprüft werden.
- Die Auslaufzone der Rutsche muss ausreichend groß sein, außerdem dürfen keine Hindernisse wie Steine oder Spielgeräte im Weg sein, da ansonsten hohe Verletzungsgefahr besteht.
- Bei besonders harten Böden wie Beton oder Stein sollten Sie in der Auslaufzone Boden- oder Fallschutzmatten verlegen, sodass Ihr Kind auf einer weichen Fläche landen und sich nicht verletzen kann. Auch die Integrierung eines Sandkastens in die Auslaufzone kann vor Verletzungen schützen.
4. FAQ
Ab welchem Alter können Kinder rutschen?
Babyrutschen lassen die Kinderaugen Ihres Nachwuchses leuchten. Sie sind sehr niedrig und eignen sich bereits für Zweijährige oder sobald das Kind laufen kann. Größere Wellenrutschen sind hingegen erst für Kinder ab einem Alter von etwa vier Jahren vorgesehen.
Rutsche aus Kunststoff oder Metall – welches Material ist besser geeignet?
Beide Materialien weisen unterschiedliche Vor- und Nachteile auf: Metallrutschen sind äußerst witterungsbeständig und stabil und ermöglichen ein schnelles sowie gleichmäßiges Rutschen. Solche Rutschen sind lang und sollten deswegen nicht von Kleinkindern benutzt werden. Zudem heizen sie sich im Sommer auf. Kunststoffrutschen sind hingegen leicht und lassen sich bei Bedarf verschieben. Aufgrund der geringen Höhe eignen sie sich eher für Kleinkinder und Babys.
Wo und wie sollte ich die Rutsche aufstellen?
Für eine hohe Sicherheit sollte die Rutsche immer stabil stehen und darf nicht wackeln. Große Modelle sollten deswegen einbetoniert werden. Zudem sollten Sie darauf achten, dass sich in mindestens 150 Zentimetern Abstand zu allen Seiten keine Gegenstände oder Bäume befinden. Wenn die Auslaufzone der Kinderutsche mit Steinen oder Fliesen besetzt ist, müssen Sie entsprechend Fallschutzmatten auslegen, damit sich Ihr Kind nicht verletzt.




































