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Kurz und bündig: Kleintierhäuser
1. Kleintierhäuser
Kleintierhäuser dienen als komfortabler und wärmender Rückzugsort für kleine Haustiere, die sich die meiste Zeit in einem Käfig beziehungsweise einem Innen- oder Außengehege befinden. Worauf Sie bei der Anschaffung achten sollten, hängt vom Aufstellort und von der jeweiligen Tierart ab.
Nagerhäuser, zum Beispiel für Meerschweinchen, sollten aus Holz bestehen.
Grundsätzlich sollte das Innenleben der Kleintierhäuser frei von Schrauben und Nägeln sein, damit kein Verletzungsrisiko besteht. Bei Nagerhäusern dürfen sich diese auch nicht durch das Anknabbern des Materials freilegen lassen. Darüber hinaus sollte für die Behausung von Meerschweinchen, Mäusen und ähnlichen Kleintieren kein künstliches Material verwendet werden, da ein Verschlucken das Tier gefährden könnte: Holz ist das beste Material für Kleintierhäuser.
1.1 Kleintierhäuser für drinnen
Als fester Bestandteil in einem Kleintierkäfig erfüllt das Kleintierhaus vor allem den Zweck eines Rückzugortes. Dabei können Aspekte wie die Bodenisolation und Wetterbeständigkeit vernachlässigt werden, da die Käfige – anders als Kleintierställe – für die Aufstellung in geschlossenen Räumen konzipiert sind.
Kleintiergehege, die für den Einsatz drinnen gedacht sind, bieten Ihrem Haustier deutlich mehr Platz als ein Käfig. Hier eignen sich Kleintierhäuser ebenfalls perfekt als Ergänzung. In Verbindung mit einem Kleintierbett bieten sie einen kuschligen Platz zum Ausruhen und Schlafen.
1.2 Kleintierhäuser für draußen
Wenn Sie ein Kleintierhaus für Ihr Freigehege benötigen, sollten Sie darauf achten, dass sein Material den jeweiligen Witterungsbedingungen standhalten kann. Meist wird hierfür lasiertes Kiefernholz verwendet, das wetterfest und für Nager unbedenklich ist. Bitumendächer sorgen dafür, dass das Innere der Outdoor-Kleintierhäuser auch bei Regen trockenbleibt.
Kleintier- und Nagerhäuser bieten Ihrem Hausstier sogar bei schlechtem Wetter ein gemütliches Plätzchen zum Rasten.
Um Ihr Haustier von unten optimal vor Nässe und Kälte zu schützen, können Sie auf ein Kleintierhaus mit Sockelfüßen zurückgreifen, das eine optimale Luftzirkulation ermöglicht. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn das Tier ganzjährig draußen gehalten wird.
2. Unterschlupf für Wildtiere
Oft werden Nistkästen wie Eichhörnchenhäuser, die sich als Brut- und/oder Überwinterungshilfe für Wildtiere im Freien anbringen lassen, ebenfalls unter der Bezeichnung Kleintierhaus geführt. Üblicherweise werden sie an Bäumen und geschützten Außenwänden befestigt (für Fledermäuse, Eichhörnchen und Schmetterlinge) oder auf dem Boden platziert (für Igel und Enten).
Mit einem Igelhaus können Sie den Säugetieren beim Überwintern helfen.





































