
Hundetransportboxen
Wenn Sie einen Hund besitzen und in den Urlaub fahren möchten, müssen Sie nicht auf die Begleitung Ihres Vierbeiners verzichten: Viele Hunde lieben es, neue Gegenden zu erkunden, im Schnee zu spielen oder im Wasser zu schwimmen. Damit Ihr Tier stets sicher mitreist, sollten Sie eine passende Hundetransportbox kaufen, die sowohl zur Größe Ihres Hundes passt als auch für Flugreisen geeignet ist. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
1. Hundebox-Arten
Vorrangig wird eine Hundetransportbox für die sichere Unterbringung Ihres Haustiers auf Reisen genutzt. Da viele Tiere jedoch während der Eingewöhnungsphase Gefallen an der Box finden, dient diese einigen Vierbeinern auch in der Wohnung als Rückzugsort oder Schlafplatz. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie sich im Voraus einige Fragen stellen:
- Ist die Transportbox für mein Tier geeignet?
- Wie groß muss die Hundetransportbox sein?
- Wofür möchte ich die Box nutzen?
Während die ersten beiden Fragen in diesem Abschnitt beantwortet werden, finden Sie im Folgenden eine Übersicht zu den gängigen Arten von Hundetransportboxen:
Hundetransportbox Alu
Hundeboxen aus Aluminium überzeugen durch viele Vorteile: Das Material ist pflegeleicht, stabil und langlebig. Hundetransportboxen aus Alu sind in der Regel für die Verwendung im PKW gedacht: Sie werden dauerhaft im Kofferraum angebracht und verfügen meist über eine abgeschrägte Oberseite, sodass der Platz im Auto voll ausgenutzt werden kann. Durch die Metallstreben, die zu jeder Seite hin offen sein sollten, ist auch an warmen Tagen eine optimale Luftzirkulation garantiert.

Hundetransportbox Stoff
Varianten aus Stoff oder Nylon sind mobiler als verwandte Modelle aus Aluminium und somit vor allem für spontane oder kurze Ausflüge geeignet. Die Boxen lassen sich häufig platzsparend zusammenfalten und schnell verstauen. Die seitlich angebrachten Taschen sorgen außerdem für zusätzlichen Stauraum. Beachten Sie jedoch, dass diese Transportboxen regelmäßig gewaschen werden müssen. Im Vergleich zu festen Boxen sind sie zudem anfälliger für Beschädigungen und insgesamt instabiler, sodass sie sich für große Hunderassen nur bedingt eignen.

Hundetransportbox Plastik
Transportboxen aus Kunststoff werden häufig für Kleintiere wie Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen eingesetzt. Doch auch als Hundebesitzer können Sie von diesen Boxen profitieren: Sie sind pflegeleicht, haben ein geringes Eigengewicht und sind in der Regel günstig. Achten Sie beim Kauf jedoch darauf, dass das Modell eine gute Luftzirkulation erlaubt, gut verarbeitet ist und keine scharfen Kanten aufweist.

In der folgenden Tabelle sehen Sie noch einmal die wichtigsten Eigenschaften im Direktvergleich:
| Hundebox Metall | Hundebox Stoff | Hundebox Kunststoff | |
|---|---|---|---|
| Leicht | X | + | + |
| Stabil | + | X | - |
| Pflegeleicht | + | X | + |
| Günstig | X | + | + |
| Gute Luftzirkulation | + | - | X |
| Platzsparend | X | + | - |
Viele Transportboxen für Hunde sind mit nützlichen Extras ausgestattet. Wir stellen Ihnen diese Funktionen sowie deren Einsatzbereiche vor:
Hundebox fürs Auto

Diese Hundetransportboxen mit Gurt sind in der Regel aus Stoff und lassen sich auf dem Rücksitz anbringen. Dank der Gurtdurchführung kann der Hund mit einem Brustgeschirr angeschnallt werden, sodass insbesondere bewegungsfreudige Tiere sicher transportiert werden können.
Hundetransportboxen mit Rampe

Einige Hundeboxen aus Aluminium werden mit einer Rampe geliefert, die alten oder kranken Tieren den Einstieg ins Auto erleichtern soll. In der Regel handelt es sich hierbei um Universalrampen, die sich flexibel ein- und ausklappen lassen. Zusammengeklappt lassen sie sich außerdem platzsparend im Auto verstauen.
Erweiterbare Hundeboxen

Hundetransportboxen mit mehreren Türen oder abtrennbaren Abteilungen eignen sich sowohl für Welpen, die erst noch in die Box hineinwachsen müssen, als auch für den Transport mehrerer Tiere gleichzeitig. Die Trennwände verringern das Aggressionspotenzial, ohne dass die Hunde getrennt voneinander reisen müssen.
Transportbox mit Tränke

Hundeboxen mit integriertem Futter- oder Trinknapf sind nützlich, wenn das Tier mehrere Stunden in der Box verbringen soll. So sind diese Transportboxen ideal für das Flugzeug oder längere Reisen mit dem Zug.
2. Welche Hundetransportbox für welchen Hund?
Bevor Sie eine Hundetransportbox kaufen, sollten Sie Ihren Hund in jedem Fall ausmessen. Alle Boxen gibt es in unterschiedlichen Größen, die sich nach der Körpergröße des Tiers richten. Um das passende Modell zu bestimmen, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:
- Messen Sie Ihren Hund vom Kopf bis zur Pfote.
- Messen Sie daraufhin vom Kopf bis zur Schwanzspitze.
- Addieren Sie zu beiden Werten rund 15 Zentimeter hinzu, damit sich Ihr Tier in der Box noch bewegen und drehen kann.
- Wenn es sich bei Ihrem Haustier um einen Welpen handelt, sollten Sie ein größeres Modell wählen, bei dem sich der Innenraum abtrennen und parallel zum Wachstumsverlauf des Tiers an die Körpergröße anpassen lässt.
Achten Sie stets darauf, dass Ihr Hund nicht zu viel Platz in der Box zur Verfügung hat. Er sollte problemlos liegen, jedoch nur knapp stehen können. Hundetransportboxen, die zu viel Bewegungsspielraum lassen, bergen bei einem Unfall große Verletzungsgefahr.
Während besonders kleine Hunde (z.B. Chihuahuas oder Yorkshire Terrier) nicht in einer statischen Hundebox untergebracht werden müssen, ist die Anschaffung einer leichten Stofftasche bei großen Hunden wie Doggen oder Dalmatinern nicht sinnvoll.
In der folgenden Tabelle erhalten Sie eine grobe Übersicht über die unterschiedlichen Größen und deren Eignung:
| Maximalgewicht des Hundes | Beispielmaße (Breite x Tiefe) | Beispielrasse |
|---|---|---|
| Hundebox bis 15 kg | 50 x 73 cm | Beagle, Boston Terrier, Corgi |
| Hundebox bis 25 kg | 50 x 93 cm | Afghanischer Windhund, Chow-Chow, Collie |
| Hundebox bis 30 kg | 55 x 93 cm | Golden Retriever, Samojede, Australian Shepherd |
| Hundebox bis 35 kg | 65 x 93 cm | Schäferhund, Labrador Retriever |
| Hundebox bis 40 kg | 70 x 93 cm | Hovawart, Greyhound, Labradoodle |
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3. FAQ
Wie werden Hundetransportboxen befestigt?
Um Ihrem Vierbeiner idealen Schutz zu bieten, sollten Sie Ihre Transportbox fachgerecht befestigen. Während mobile Boxen aus Stoff oder Plastik am besten im Fußraum auf einer rutschfesten Unterlage oder mittels Sicherheitsgurt auf der Rückbank positioniert werden sollten, ist die Anbringung von Hundeboxen aus Aluminium etwas komplizierter. Diese werden entweder mit Hilfe von Haken oder Ösen und Spanngurten befestigt, oder über seitliche Bohrungen. Lesen Sie hierzu bitte unbedingt die beiliegende Aufbauanleitung.
Wie gewöhnt man einen Hund an die Transportbox?
Bevor die Hundetransportbox erstmals zum Einsatz kommt, sollten Sie diese für den Hund mit positiven Erlebnissen verbinden. Lassen Sie sich hierbei Zeit: Die Eingewöhnungsphase sollte so lange dauern, bis der Hund freiwillig hineinläuft und sich entspannt hinlegt. Erst dann sollte die Tür der Box testweise für einen kurzen Moment geschlossen werden. Um dem Hund die Box „schmackhaft“ zu machen, können Sie einige Leckerlies hineinwerfen. Auch Spielzeuge werden in der Regel gern aus der Box heraus apportiert. Idealerweise können Sie das in die Box Laufen mit einem Kommando verknüpfen, sodass Ihr Hund nach einiger Zeit auch ohne positive Verstärkung auf Zuruf in die Transportbox geht. Vermeiden Sie jedoch, den Hund beim Öffnen der Tür zu loben, da das Schließen andernfalls negativ konnotiert wird.


































