
Alles über Fugenkratzer
1. Fugenkratzer – zur effektiven Entfernung von Unkraut
Anwendung des Fugenkratzers
Zum Ärgernis vieler Hobby-Gärtner siedelt sich Unkraut gerne in Blumenbeeten und in Fugen gepflasterter Gartenwege, Auffahrten und Balkonen an.
Um die störenden Gewächse zu entfernen, sollten Sie nicht zu starken Chemikalien greifen. Dies ist zum einen nicht zulässig und zum anderen schadet es der Umwelt: Die schädlichen Substanzen können in das Grundwasser sickern.
Eine umweltfreundliche und effektive Alternative, um Moos und Unkraut zu entfernen, ist der Fugenkratzer.
Mit Hilfe des Kratzers können Sie die Fugen in Ihrem Garten gründlich und einfach säubern. Zunächst wird mit der Klinge des Fugenkratzers der Boden aufgelockert und der Bewuchs abgetrennt. Anschließend können Sie den entstandenen Unrat mit Besen und Kehrschaufel beseitigen.
Am einfachsten lässt sich Unkraut nach Regen entfernen. Dann ist der Boden aufgeweicht und locker.
Der Vorgang sollte alle paar Monate wiederholt werden, denn der Fugenreiniger kann die winzigen Samen des Unkrauts nicht ausstechen. Vor allem bei viel genutzten Wegen ist das regelmäßige Säubern der Fugen empfehlenswert. Anderenfalls kann es passieren, dass sich das Unkraut unter den Platten ausbreitet und diese sich anheben, was eine Stolpergefahr darstellen kann.
2. Verschiedene Ausführungen von Fugenreinigern
Mit der Fugenbürste Unkraut entfernen
In diesem Kapitel stellen wir Ihnen die verschiedenen Ausführungen von Fugenreinigern vor.
Der klassische Fugenkratzer besteht aus einem kurzen Griff aus Holz oder Kunststoff und einer Stahlklinge, die vorne abgewinkelt ist.
Um den Rücken bei der Arbeit mit dem Kratzer zu schonen, können Sie ein Modell mit Teleskopstange wählen. So kann der Arbeit bequem und ohne ständiges Bücken nachgegangen werden.
Eine weitere Form ist die Fugenbürste. Sie ist empfehlenswert, wenn Moos und Unkraut nicht zu tief und dicht in Fugen und Randsteinen sitzen. Damit werden Fugen ausgebürstet und störendes Gewächs entfernt. Einige Bürstenmodelle besitzen eine Kratzklinge aus Metall, um hartnäckige Rückstände entfernen zu können.
Für große Flächen sind elektrische Fugenkratzer geeignet. Sie sparen Zeit und sind komfortabel. Durch eine schnell rotierende Metallbürste werden die Fugen mühelos gereinigt. Die Geräte haben einen langen Stiel, sodass man sich beim Säubern nicht bücken muss. Bei elektrischen Kratzern handelt es sich oftmals um Kombi-Varianten, die mit verschiedenen Bürstenaufsätzen für Stein oder Holzoberflächen ausgestattet sind.
Klassischer Fugenkratzer
- Geringe Anschaffungskosten
- Wenig Verschleiß
- Keine Wartungsarbeiten
- Auch an verwinkelten Stellen einsetzbar
- Entfernt sauber und präzise
- Kann mit Teleskopstange verlängert werden
- Ohne Teleskopstange nicht rückenfreundlich
- Zeitaufwändig
- Hoher Kraftaufwand
Fugenbürste
- Geringe Anschaffungskosten
- Auch an verwinkelten Stellen einsetzbar
- Kann mit Teleskopstange verlängert werden
- Verschleiß der Borsten
- Nicht immer präzise genug
- Ohne Teleskopstange nicht rückenfreundlich
- Hoher Zeitaufwand
Elektrischer Fugenkratzer
- Rückenschonend
- Zügiges Arbeiten auch bei großen Flächen
- Komfortabel, geringe Anstrengung
- Vergleichsweise hohe Anschaffungskosten
- Hohe Lautstärke
- Stromquelle erforderlich
- Wartungsarbeiten nötig
- Verschleiß der Borsten





































