
Das ist der Stromverbrauch deiner Heißluftfritteuse
Lohnt sich die Anschaffung eines Airfryers, um im Vergleich zum Backofen Strom zu sparen? Dieser und ähnlichen Fragen gehen wir in der folgenden Beratung auf den Grund!
1. Heißluftfritteuse Stromverbrauch
Die Stromverbrauch eines Airfryers hängt von diesen Faktoren ab:
- Leistung der Heißluftfritteuse (i.d.R. zwischen 1.000 und 2.500 Watt)
- Größe des Garraums
- Gargut (vorfrittiert, etc.)
- Dauer des Garens
Ein Airfryer ist insbesondere für kleine Portionen häufig stromsparender als ein Backofen.
Durchschnittliche Werte für eine Befüllung mit TK-Pommes in einer herkömmlichen Heißluftfritteuse:
- Airfryer mit 1.500 Watt Spitzenleistung – es werden aber nur ca. 50 Prozent der Leistung auf Dauer benötigt, daher nehmen wir die tatsächliche Leistung von 750 Watt = 0,75 kW
- TK-Pommes
- Zubereitungsdauer ca. 20 Minuten
- durchschnittlicher Strompreis 0,35 Euro pro Kilowattstund
Die TK-Pommes-Portion aus dem Airfryer kostet also circa:
- Berechnung der Leistung pro Stunde: 0,75 kW / 60 Min. * 20 Min. = 0,25 kWh
- Berechnung des Preises für TK Pommes aus dem Airfryer: 0,35 * 0,25 = 0,088 Euro, also ca. 9 Cent pro Portion Pommes
2. Airfryer vs. Backofen Stromverbrauch
In der Regel benötigen Heißluftfritteusen weniger Strom als Backöfen. Das liegt nicht nur am Größenunterschied, sondern auch an der verbauten Technik. In einem Airfryer gibt es beispielsweise nur einen Backmodus, nämlich die Heißluftzirkulation, die für eine effiziente Erwärmung der Speisen sorgt.
So unterscheiden sich Airfryer und Backofen in Sachen Stromverbrauch voneinander:
| Eigenschaft | Airfryer | Backofen |
|---|---|---|
| Leistung | 1.000‒2.000 Watt | 2.000‒3.000 Watt |
| Garraum | klein (für 1‒3 Portionen, kleine Haushalte geeignet) | groß (für mehr als 4 Portionen, große Haushalte/Familien geeignet) |
| Betriebszeit | kurz, da kein Vorheizen nötig und kürzere Backzeit (je nach Lebensmittel) | lang, da Vorheizen erforderlich |
| ca. Stromverbrauch für eine Ladung TK Pommes (20 Min. tatsächliche Backzeit) | a. 9 Cent (Airfryer-Portion) | ca. 29 Cent (Backofen-Portion) |
Der Stromverbrauch einer Heißluftfritteuse für eine beispielhafte Zubereitung einer Ladung TK-Pommes ist geringer als im Backofen. Beachte aber, dass du im Backofen eine viel größere Menge zubereiten kannst. Daher ist ein Airfryer insbesondere für die Zubereitung kleinerer Portionen oder Ein- bis Zweipersonenhaushalte stromsparender als ein Backofen.
3. Tipps zum Stromsparen bei deiner Heißluftfritteuse
Auch wenn ein Airfryer in der Regel weniger Strom als ein Backofen verbraucht, kannst du auch hier noch ein wenig Energie einsparen. Wir zeigen dir im Folgenden, wie das geht:
- Schneide die Lebensmittel in kleinere Stücke, damit sie schneller gar werden.
- Nutze eine weitere Zwischenebene/Rost, um die Füllmenge zu erhöhen.
- Plane die Zubereitung größerer Mengen so, dass du bei mehreren Durchläufen hintereinander die Restwärme nutzen kannst, sodass sich die Backzeit verkürzt.
Hier erfährst du mehr über Vor- und Nachteile einer Heißluftfritteuse.
4. FAQ
- Ist eine Heißluftfritteuse stromsparender als ein Backofen?
Ja, eine Heißluftfritteuse ist in der Regel energieeffizienter als ein Backofen, da das Vorheizen wegfällt und das Gerät grundsätzlich eine geringere Leistung im Vergleich zum Backofen aufweist. Bedenke aber, dass du kleinere Mengen als im Backofen zubereiten kannst.
- Was sind die Nachteile einer Heißluftfritteuse?
Bei einem Airfryer findest du ein paar wenige Nachteile: So verfügt er über ein geringes Fassungsvermögen (eignet sich für einen Ein- bis Zweipersonenhaushalt), üblicherweise über eine Höchsttemperatur, die nicht höher als 200 Grad geht, und, je nach Speise, besteht die Gefahr, dass die Konsistenz trockener wird, da der Fettgehalt gering ist. Eine Heißluftfritteuse bietet aber auch viele Vorteile im Vergleich zum Backofen: So entfällt das Vorheizen, du hast ein mobiles sowie kleines Gerät und die Speisen werden deutlich verträglicher zubereitet, da du kein Fett/Öl zum Frittieren nutzen musst. Außerdem werden die Lebensmittel, dank effizienter Heißluftzirkulation, krosser als bei der Zubereitung im Backofen.